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  Lyrik...Zyklus 5

Harte Zeiten, wenn das Weiche einen verläßt

Auszug aus Zyklus 5

Spaziergang in der trockenen Kälte

Einsam wandeln über Blätterböden
weit entfernt vom Rand des Innen
vergessene Flügel im Wind
qualvoll liegt Nebel um das Haupt
die Maschine schweigt sich langsam aus
als vertrockneter Kuchen
blitzt das Antlitz der Welt
vergraben in den Furchen
losgerissen von Wurzeln
im giftigen Grunde
zu wachsen in Horizonte
noch klingen Donner
auf sterbendem Stein
wie sanft im Zwielicht
die Sonne zum Rot
neuer Welten vergeht.